Über mich

Warum ich Gärtner geworden bin:

Ich denke, es ist ein abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft, bei dem es auch immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Ob es neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind, z.B. über Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Bodenlebewesen, oder neue Sorten, die durch die Natur oder auch den Menschen entstehen.

Es fing früh an..

Schon als Kind habe ich mich für Pflanzen und Gärten interessiert und habe viel Zeit in dem Garten meines Opas verbracht. So habe ich schon sehr früh meine ersten Erfahrungen gesammelt. In meinem Schülerpraktikum in der 8. Klasse, welches ich im Arboretum der Späth’schen Baumschule durchgeführt habe, bin ich das erste Mal mit dem Berufsfeld des Gärtners in Kontakt gekommen und konnte meine Vorstellungen von dem Beruf festigen. Auch durch mein Abitur mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die ich auch heute noch in meinen Beruf einfließen lassen kann.

Nach der Schule habe ich meine Ausbildung zum Gärtner der Fachrichtung Baumschule in der Baumschule Ewald Fischer begonnen. Dabei konnte ich grundlegende Kenntnisse über die Vermehrung, die Veredelung, die Aufzucht und die Pflege von Pflanzen erwerben. Eine große Rolle spielten auch Krankheiten, Ernährung und die Schnitttypen (wie z.B. Aufbau-, Erhaltungs- und Verjüngungsschnitt) von verschiedensten Gehölzen. Weiterhin habe ich Pflanzen aus einem vielfältigen Sortiment mit ihren Eigenschaften und Bedürfnissen kennengelernt. Außerdem bin ich mit konventionellen wie auch biologischen Herangehensweisen in Kontakt gekommen, wie dem richtigen Umgang mit Dünger für entsprechende Kulturen und deren fachgerechter Einsatz, mit biologischen Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen wie beispielsweise der Einsatz von Nützlingen oder nachhaltige Bodenaufbereitung z.B. mit Mist oder Gründüngung.

Meine Ausbildung habe ich mit einem sehr guten Ergebnis in der Baumschule Ewald Fischer abgeschlossen. Über diese Ausbildung hinaus habe ich mich auch in meiner Freizeit mit dem Thema Garten beschäftigt. Durch meinen eigenen Garten hatte ich die Möglichkeit viel auszuprobieren, z.B. in Richtung Mulchen mit vielen Materialien wie Wolle oder auch die Kompostierung der unterschiedlichsten Materialien zur Anregung des Bodenlebens und der nachhaltigen Verbesserung der Bodenstruktur.

Dadurch konnte ich ohne mineralischen Dünger eine Menge gesundes, unbehandeltes Obst und Gemüse ernten…

Ernte

…doch auch die Geltung der Zierpflanzen und Formgehölze sollte dabei in meinem Garten nicht zu kurz kommen.

Zierpflanzen

Während meiner Ausbildung schärfte sich mein Blick für Wildobst. So staunten einige meiner Bekannten nicht schlecht was in öffentlichen Parks, Gärten und Wäldern so alles essbar ist.

Hier eine Wildfrucht, die Amelanchier Ovalis, auch genannt Felsenbirne
Wildfrucht aus meinem Garten, die Amelanchier Ovalis, auch genannt Felsenbirne.